Posts by Nick Fingerhut

Shopware Amazon Schnittstelle

Feb 12, 2012
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Ende 2011 haben wir an dieser Stelle über unsere Amazon-Schnittstelle zu xt:Commerce VEYTON berichtet. Wir freuen uns heute melden zu können, dass ab sofort auch unsere Schnittstelle zwischen Shopware und dem Amazon Marketplace im Betrieb ist. Bisher konnten alle Händler, die wir betreuen, mit Hilfe dieser Schnittstelle den Umsatz mind. verdoppeln.

Umsatzsteigerung durch die Schnittstelle zu Amazon

Besonders für kleine und mittlere Online-Shops ist eine Mulit-Chanel-Strategie mehr als sinnvoll. Produkte somit nicht nur im eigenen Online-Shop, sondern z.B. auch auf Amazon oder anderen Marktplätzen zu vertreiben, spielt schnell Geld in die Kassen des Projektes. Je breiter die Artikel gestreut und beispielsweise auf Marktplätzen im Netz verfügbar sind, desto größer die Umsatzchancen. Gerade bei Amazon zeigen sich sehr schnell die ersten Erfolge.

Stellt sich die Frage, warum nicht viel mehr Händler zusätzliche Marktplätze wie Amazon nutzen? Die Antwort liegt nahe – viele Händler schrecken in erster Linie vor dem zeitlichen Aufwand zurück. Genau hier unterstützen wir Sie mit unserer Schnittstelle zu Amazon!

 

Die Vorteile der Shopware Schnittstelle zu Amazon

Mit der Shopware Schnittstelle zu Amazon pflegen Sie ihre Proukte zentral im Shopware Shop oder Warenwirtschaftssystem. Mit Hilfe unserer Amazon Shopware Schnittstelle werden die Produkte ohne großen Aufwand direkt in den Marketplace von Amazon exportiert. Sie sparen Zeit und ersetzen das manuelle Einpflegen von Produkten durch den Datenexport “per Knopfdruck” aus Ihrem Shop. Auf diese Weise könne Sie Ihr komplettes Sortiment zu Amazon überspielen, ohne Produkte neu anlegen zu müssen. Mit unserer Import-/Export-Schnittstelle für Amazon wird der Aufwand für Händler damit auf ein Minimum reduziert.

 

Voraussetzung für die Shopware Schnittstelle zu Amazon

Generell kann die Schnittstelle von nfx:MEDIA für jedem Shopware Shop eingesetzt werden. Anpassungen werden auf Wunsch für alle Shop-Systeme durchgeführt. Folgende Voraussetzungen sollten darüber hinaus erfüllt sein:

    • Für die Produkte in Ihrem Shop müssen die EAN-Nummer eingepflegt sein.
    • Für Amazon ist ein Powerseller-Konto für den Marketplace (Seller Central) notwendig. Dieses richten wir gerne für Sie ein.

 

Leistungen und Umsetzung für Ihren Online Shop

Jeder Shop ist aufgrund seines Sortiments und der unterschiedlichen Produktgruppen sehr spezifisch. Wir unterbreiten Ihnen daher nach Anfrage ein individuelles Angebot binnen eines Werktages. Überzeugt Sie unser Angebot, so folgt die Implementierung der Schnittstelle binnen einer Woche. Weitere Anpassungen & Optimierungen werden je nach Absprache mit Ihnen vorgenommen. Folgende Leistungen sind in unserem Schnittstellen-Angebot enthalten:

    • Implementierung der Amazon Schnittstelle in Ihrem Shopware Shop.
    • Erstellung eines Datenexports für Amazon und Anpassung an Ihre Produkte
    • Kontrolle des Datenexports und Erläuterungen zur Handhabung

 

Sie haben Interesse an einer Schnittstelle zu Amazon? Lassen Sie sich von uns ein individuelles Angebot unterbreiten – wir freuen uns auf einen ersten Kontakt! Hier finden Sie ausführliche Details zur Shopware Amazon Schnittstelle.

1000,- EUR in Google Adwords Gutscheinen zu verschenken

Dez 16, 2011
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nfx:MEDIA Weihnachtsgeschenk
Zum Ausklang des Jahres haben wir für Sie noch ein kleines Geschenk an alle Leser unseres Blogs. Wir haben Google Adwords Gutscheine in Höhe von 1.000 EUR zu verschenken. Genauer gesagt handelt es sich um 10 x 100,- EUR Gutscheine für all jene, die noch kein Google Adwords Konto haben und gerne einmal testen möchten, ob Google Adwords das richtige Instrument ist.

 

Wer einen Google Adwords Gutschein gebrauchen kann, meldet sich bitte direkt bei uns. Entweder über Kontakt oder direkt via info@nfxmedia.de.

 

Was müssen Sie tun? Schicken Sie uns einfach eine kurze Info über ihr Projekt und warum Sie glauben, dass uns Ihr Gutschein helfen kann, die gewünschten Ziele zu erreichen. Wir werden den ersten und gleichzeitig interessantesten Projekten die Google Adwords Gutscheine so schnell wie möglich zusenden.

 

Hilfe bei Google Adwords & Online Marketing

Google Adwords dient, aus unserer Sicht, vor allem um schnell zielgruppenrelevante Besucher auf die eigene Website zu leiten – und dies schon innerhalb von wenigen Tagen. Ausführliche Informationen zum Thema haben wir hier noch einmal zusammengefasst.

Natürlich beraten wir Sie als erfahrene Google Engage Agentur gerne – nicht nur beim Einsatz von Google Adwords, sondern auch in allen anderen Online-Marketing-Disziplinen.

E-Commerce Weihnachtsgeschäft 2011 – unsere Checkliste

Nov 11, 2011
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Die Vorzeichen für ein erfolgreiches Weihachtsgeschäft stehen gut. Die Statistiker erwarten für das Jahr 2011 ein Wachstum von 15% – die von uns betreuten Online-Händer wachsen sogar deutlich stärker. Die heiße Phase im E-Commerce Jahr 2011 startet bereits in den nächsten Tagen. Deshalb ist es umso wichtiger jetzt noch einmal zu prüfen, ob alle Vorbereitungen für ein erfolgreiches Weihnachtsgeschäft für Ihr E-Commerce Segement getroffen sind. Wenn Sie Fragen haben oder Hilfe benötigen – rufen Sie uns einfach an. :-)

E-Commerce Checkliste für’s Weihnachtsgeschäft

Unsere 14 Punkte sollen Ihnen helfen, Ihre Online-Chancen nicht zu verpassen. Folgende Punkte sollten Sie überprüfen:

  1. Bestandskunden beschenkt?
  2. Online-Marketing-Aktivitäten geplant?
  3. Weihnachtsaktionen geplant?
  4. Online-Shop im Griff?
  5. Last-Minute-Käufer im Blick?
  6. Bestände unter Kontrolle?
  7. Deadlines und Versandtermine klar?
  8. Marketing-Budgets justiert?
  9. Stabilität der Seite gewährleistet?
  10. Marktplätze aktiv?
  11. Weihnachtsdekoration für den Online-Shop gewählt?
  12. Ist Ihr Shop rechtssicher?
  13. Retouren optimieren und als Chance nutzen?
  14. Verkaufen Sie Gutscheine?

1. Bestandskunden beschenkt?

Weihnachten ist das Fest der Liebe. Und jeder ist auf der Suche nach einem passenden Geschenk. Fangen Sie schon Anfang Dezember mit Geschenken für Ihre Bestandskunden an. Beschenken Sie doppelt – schenken Sie Ihren Kunden eine kleine Aufmerksamkeit als Dankeschön, dass sie treue Kunden sind. Aber helfen Sie Ihren Kunden auch, Geschenke für andere zu finden. Informieren Sie über tolle Geschenkideen und Produkte aus ihrem Sortiment – und natürlich kann ein Gutschein für den nächsten Einkauf bei Ihnen nicht schaden.

Wir empfehlen hier als Medium das klassische Mailing – keinen Newsletter. Das wirkt persönlicher und hinterlässt einen bleibenden Eindruck.

 

2. Online-Marketing-Aktivitäten geplant?

Haben Sie überprüft, ob Sie alle Ihre Online-Marketing-Möglichkeiten ausnutzen? Die gängigsten Maßnahmen, die für schnellen und direkten Umsatz sorgen, ist Suchmaschinen-Marketing via Google Adwords, Yahoo oder Bing, Produktdatenmarketing, Newsletter-Kampagnen oder auch Facebook-Aktionen.

 

 

 

3. Weihnachtsaktionen geplant?

Die Weihnachtszeit liefert viele Möglichkeiten zusätzlich die Kunden und Besucher auf sich Aufmerksam zu machen. Angefangen von klassischen Landingpages für die klassichen Fragen wie z.B. “die besten 10 Geschenke für Ihre beste Freundin” oder “die besten Geschenke für Sportler”. Abgesehen hiervon gibt es natürlich auch Social-Media-Kampagnen, Gewinnspiele oder einen interaktiven Adventskalender. Wie sehen Ihre Weihnachtsaktionen aus?

 

4. Online-Shop im Griff?

Haben Sie und Ihre Mitarbeiter den Online Shop im Griff? Gibt es ggf. noch Fragen, ist eine Schulung notwendig? Gibt es noch Fehler im Online Shop, die es dem Kunden schwer machen, Produkte bei Ihnen zu bestellen? Wenn die Auslastung bei Ihnen höher wird, die Bestellungen und somit auch die Anfragen zunehmen, ist es doppelt ärgerlich, wenn Sie Zeit (die dann nicht mehr vorhanden ist) mit der Schulung von Mitarbeitern und der Klärung von offenen Fragen verbracht wird. Setzen Sie schon jetzt an und lösen Sie die letzten Probleme.

 

5. Last-Minute-Käufer im Blick?

Jedes Jahr gibt es auch noch wenige Tage vor dem Weihnachtsfest viele Menschen, die ohne Geschenk dastehen. Diese Käufergruppe bietet ein nicht unerhebliches Umsatzpotenzial – Sie müssen allerdings die Bedürfnisse dieser Zielgruppe im Blick haben. Die Kunden brauchen die Produkte natürlich zum frohen Fest und parallel hierzu besten Falls auch Ideen. Sie könnten Ihre Produkte auf Landingpages gruppieren und so dem Geschenksuchenden helfen.

 

6. Bestände unter Kontrolle?

Stimmen die Bestände in Ihrem Online-Shop? Haben Sie die Bestandsveränderungen – z.B. auch in Synchronisation mit dem stationären Geschäft – unter Kontrolle? Bei stärkerem Bestellaufkommen verliert man schnell den Überblick, da ist es besonders wichtig, dass die Technik Ihnen hilft den Überblick zu behalten. Jedoch funktioniert die beste Technik nicht, wenn sie mit falschen Informationen ausgestattet ist. Daher sollten Sie jetzt überprüfen, ob Ihre Bestände stimmen und den Prozess der Bestell- und Bestandsverwaltung hinsichtlich Schwachstellen unter die Lupe nehmen.

 

7. Deadline und Versandtermine klar?

Einen großen Teil der Produkte, die zum Weihnachtsgeschäft gekauft werden, sollen als Geschenk unter dem Weihnachtsbaum liegen. Wir empfehlen Ihnen, dass Sie mit dem Versandunternehmen sprechen und regelmäig abfragen, wie lange der Versand aktuell dauert und bis wann Sie sicherstellen können, dass die Ware spätestens am 24. Dezember beim Kunden ist. Informieren Sie die Kunden über diese Termine auf der Internetseite und nutzen Sie dies als Chance. So könnte man z.B. die Bestandskunden mit einem entsprechenden Newsletter zum Kauf vor dem Termin animieren. Vielleicht ist auch das Anbieten der Selbstabholung ein Thema?

 

8. Marketing-Budgets justiert?

Die meisten Unternehmen arbeiten mit fixen Marketing-Budgets pro Monat – so werden z.B. bei Google Adwords für einen Tag nur so viele Anzeigen geschaltet, wie das Budget zulässt. Ähnlich funktioniert Produktdatenmarketing oder andere CPC basierte Marketingsysteme. Im Dezember wird das Budget jedoch schneller aufgebraucht sein, als in den übrigen Monaten. Das bedeutet, Sie sollten Ihre Budgets für das Marketing nachjustieren. Sprechen Sie mit Ihrer Agentur und prüfen Sie, welche anderen Methoden der Marketing-Kontrolle es gibt. Man muss nicht immer die Kosten limitieren. Effektiver ist es, das Kosten/Nutzen-Verhältnis im Blick zu haben und nur dann einzuschreiten, wenn dieses Verhältnis nicht stimmt.

 

9. Stabilität der Seite gewährleistet?

Allein 20% bis 25% des Jahresumsatz werden in Einzelhandel während des Weihnachtsgeschäfts gemacht. Das bedeutet natürlich mehr Besucher auf der Seite. Haben Sie überprüft, ob Ihre Internet-Seite im Moment stabil läuft? Sie können mit kostenlosen Tools die Serververfügbarkeit regelmäßig überprüfen lassen. Sollten Sie dies nicht schon jetzt machen, so können Sie sofort damit starten. Sprechen Sie auch Ihren Hosting-Anbieter darauf an, ob die zu erwartenden Besucher vom Server verkraftet werden. Jetzt haben Sie noch Handlungsspielraum – denn auch die Bereitstellung eines stärkeren Servers kann ein paar Tage dauern.

 

10. Marktpläte aktiv?

Marktplätze wie Amazon, eBAY, Tradoria, MeinPaket oder Yatego bieten dem Händler ein gutes Umsatzpotenzial. Gerade die Weihnachtszeit bietet Ihnen die Möglichkeit, die Leistungsfähigkeit der Marktplätze in der Weihnachtssaison zu testen. Haben Sie sich einen Überblick über die Möglichkeiten verschafft und exportieren Ihre Produktdaten schon heute automatisch zu den Marktplätzen?

 

 

11. Weihnachtdekoration für die Website gewählt?

Für Einzelhändler ist es eine Selbstverständlichkeit, das Ladengeschäft für die Jahreszeiten (Frühjahr, Sommer, Herbst und Winter) zu dekorieren. Das Thema Schnee, Geschenke und der Weihnachtsmann stehen im Vordergrund. Für Sie ist es vermutlich nicht ungewöhnlich, dass in der gesamten Geschäftswelt das Thema Weihnachten und Winter aufgegriffen wird. Aber wie sieht es mit Ihrer Website aus? Glauben Sie nicht, dass die Besucher hier ebenfalls eine entsprechende Dekoration erwarten?

 

12. Ist Ihr Online-Shop rechtssicher?

Erfahrungsgemäß sorgt ein erhöhtes Aufkommen auf der eigenen Website auch für mehr kritische Stimmen und somit ein erhöhtes Abmahnrisiko. Prüfen Sie jetzt, ob Ihr Online Shop alle rechtlichen Anforderungen erfüllt.

 

 

 

13. Retouren optimieren und als Chance nutzen?

Bei Geschenken ist die Wahrscheinlichkeit von Retouren oder Umtausch höher als bei Produkten, die man für sich selbst kauft. Nun wissen wir alle, wie ärgerlich – vor allem aus finanzieller Perspektive – Retouren sind. Aber gerade nach Weihnachten ist die Retoure auch eine Chance. Denn allen, denen die Geschenke nicht gefallen haben oder, die Geldgeschenke erhalten haben, suchen nun nach Alternativen. Und hier ist Ihre Chance – bieten Sie besondere Anreize, so dass Ihre Kunden nicht das Geld zurück wollen, sondern ein anderes Produkt kaufen. Eine Chance wäre auch, einem Kunden der ein Produkt für 99,- EUR gekauft hat, statt der Rückzahlung der 99,- EUR einen Einkaufsgutschein in Ihrem Shop in Höhe von 110,- EUR anzubieten.

 

14. Verkaufen Sie Gutscheine?

Nicht jeder Kunde weiß, was er verschenken soll. Da sind Geschenkgutscheine eine tolle Alternative in Ihrem Sortiment. Bieten auch Sie in Ihrem Online-Shop Geschenkgutscheine an?

 

 

 

 

 

Wie bereiten Sie sich auf das Weihnachtsgeschäft vor? Haben Sie Fragen oder Anregungen zu unsere Checkliste? Wir freuen uns, von Ihnen zu hören.
VG Wort Zählmarke

Javascript in SMARTY-Templates ausgeben

Okt 13, 2011
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Die Ausgabe von Javascript in SMARTY-Templates funktioniert nicht ohne Weiteres. Wer direkt versucht, Javascript innerhalb von SMARTY auszugeben, wird schnell merken, dass der Parser einen Fehler wirft. Aber wie funktioniert es?

Ausgabe von Javascript Code in SMARTY-Templates

In SMARTY gibt es die beiden {literal}{/literal}-Tags. Mit deren Hilfe lassen sich die Javascript-Aufrufe umschließen. Diese Tags verhindern, dass der Code zwischen den literal-Tags von Smarty geparst wird. Zusätzlich hierzu kann es auch notwendig sein, die geschweiften Klammern ‘{‘ und ‘}’ nicht direkt auszugeben, sondern innerhalb von SMARTY zu unterdrücken. Hierfür gibt es die Tags {ldelim} für die öffnende geschweifte Klammer ‘{‘ und {rdelim} für die Schließende.

Conversion Optimierung – der Checkout-Prozess

Sep 5, 2011
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Conversion Optimierung von Warekkörben

Conversion Optimierung von Warenkörben

Schnell 10.000,- EUR + verloren

Die stetige Optimierung gehört bereits für einige Betreiber von Online Shops zum Tagesgeschäft. Doch an welchen Stellschrauben lässt sich sinnvoll drehen? Hierbei ist eine wichtige Stelle der Checkout-Prozess. Reale Zahlen eines unserer Kunden zeigen z.B., dass über 3.000 Besucher Ware in den Warenkorb legen und 1.000 Besucher in diesem Zeitraum zu Kunden werden. Das bedeutet, dass 200.000,- EUR im selben Zeitraum nicht realisiert wurden, multipliziert man einen durchschnittlichem Warenkorbwert von 100,- EUR mit den verbleibenden ca. 2.000 Besuchern.

Diese Rechnung sollten Betreiber von Online-Shops für ihren eigenen Shop immer wieder durchführen. Denn es ist natürlich viel einfacher und in der Regel auch günstiger, die aktuellen Besucher zu Kunden zu machen, als komplett neue Besucher zu generieren und diese zu Kunden zu machen. Hier greift in der Regel die Conversion Optimierung.

 

Der Checkout-Prozess ist der Schlüsselfaktor

Gerade der Checkout-Prozess ist hier ein sensibler Punkt, an dem Besucher gerne abspringen. Denn hier geht es um den Geldbeutel. Überweist Ihnen ihr Besucher Geld für die gesuchte Dienstleistung oder Ware oder springt er ab. Bei der Conversion Optimierung geht es häufig nur um Kleinigkeiten, aber Kleinigkeiten, die schnell über ein paar Euro mehr oder weniger Umsatz ausmachen.

 

Hier geht es im Prinzip vor allem um zwei Faktoren – Vertrauen und einfache Abläufe. Schaut man die Umfragen durch, so werden immer folgende Punkte genannt:

    • technische Probleme,
    • gewünschte Zahlart nicht verfügbar,
    • Versandkosten zu teuer und
    • Prozesse zu komplex.

Hinter all diesen Punkten steht entweder, dass die Bestellung im Shop zu komplex ist und der Besucher selbst diesen nicht versteht oder dass man nicht genügend Vertrauen aufbringt, um einem Unternehmen in der Regel via Vorkasse Geld sendet.Macht man sich diesen Fakor bewusst, ist auch schnell klar, was es zu optimieren gilt.

 

Der Checkout-Prozess

Gerade beim Checkout-Prozess ist es notwendig, die Eingaben des Besuchers auf ein Minimum zu reduzieren. Im Idealfall sollte der Besucher alle Eingaben nur auf einer Seite machen – je mehr Schritte oder Seiten es gibt, desto mehr stellen gibt es, an denen der Besucher abspringen kann. Dies steht natürlich im Konflikt mit dem eigentlichen Interesse, so viele Daten wie möglich über einen Kunden zu generieren. So gibt z.B. die Generierung des Geburtstags eines Kunden viele nette Marketingmöglichkeiten. Hier gilt es vor allem in A/B-Tests Erfahrungen bei der eigenen Kundschaft zu sammeln. Aber genauso wichtig ist die Vereinfachung des gesamten Checkout-Prozess. So kann man z.B. mit einem One-Page-Checkout, also einem Checkout bestehend aus nur einer Seite, viele Abbrüche verhindern.

 

Vertrauen

Der Faktor Vertrauen ist vielleicht sogar noch wichtiger. Sie als Händler senden in der Regel kaum Ware an Kunden, ohne vorab einen Zahlungseingang zu verzeichnen. Und wenn Sie dies dennoch machen, dann in der Regel nur, wenn eine Schufa-Auskunft oder ähnliche Abfragen positiv ausfallen. Umgekehrt erwarten wir aber immer von den Kunden, dass Sie das Geld vor dem Erhalt der Ware zahlen ohne wirklich zu wissen, wer sich hinter dem Online-Shop versteckt.

 

Eine Möglichkeit Vertrauen zu schaffen ist ein Vertrauenssigel, wie z.B. das Trusted Shop Zertifikat. Hier übernehmen die Anbieter dieser Sigel das Bürgen für Sie und die positive Markenbekanntschaft auch durch die Geld-zurück-Garantie gehen auf Sie über. Parallel hierzu können Sie über vertrauensvolles Design z.B. durch die sichtbare Angabe von Telefonnummern oder Fotos ihrer Mitarbeiter für mehr Vertrauen sorgen. Auch das offensive Darstellen der gesetzlichen Regelungen wie z.B. das Rückgaberecht können hier helfen. Noch besser sind natürlich viele zufriedene Kunden – und Kunden, die dies auch laut und deutlich im Internet und auf Ihrer Website artikulieren.

 

Verlorene Besucher wieder einfangen

Sie werden selbst mit den besten Optimierungen nicht dafür sorgen, dass 100% Besucher zu Kunden werden. Das schafft die beste Conversion Optimierung nicht. Daher ist es wichtig die abgesprungenen Besucher wieder einzufangen. Hier bietet der Ideenfundus unserer Conversion Optimierer vor allem zwei Methoden. Schreiben Sie alle offenen Bestellungen regelmäßig an, bitten Sie um Feedback, lernen Sie Ihre Kunden kennen und natürlich weisen Sie immer wieder darauf hin, dass die Ware noch verfügbar ist.

 

Ein weiterer wichtiger Bestandteil ist das Retargeting – hier werden gezielt Besucher Ihrer Internetseite erneut beworben und das zuvor nicht bestellte Produkt noch einmal angepriesen. Haben Sie Fragen oder brauchen Sie Hilfe bei diesem Thema – dann sprechen Sie mit uns.

Wie berechne ich mein Online-Marketing-Budget

Sep 3, 2011
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Angeblich kann man mit Marketingkosten von 1,5% des Umsatz einen Online-Shop bewerben und nach vorne bringen. Diese oder ähnliche Zahlen verbreiten im Moment immer wieder selbst auserkorene Management-Berater. Wir haben nun schon mehrfach die Frage gehört, wie dies möglich ist. Die Antwort ist einfach – die Zahlen sind absoluter Quatsch! Mehr noch – sie verunsichern den Shop-Betreiber.

Ich möchte mich der Frage jedoch einmal umgekehrt nähern.

Wenn 1,5% des Umsatz in Online-Marketing fließen soll, dann dürfen für 100 EUR Online-Umsatz also maximal 1,50 EUR für die Generierung von Besuchern aufgewendet werden. Was sagt uns diese Zahl – die hätten bei einem Wareneinsatz von 50 EUR und Marketingkosten von 1,50 EUR einen Deckungsbeitrag von 48,50 EUR und somit einen kommunikativen ROI von 3200%. Zum Vergleich – bei der Bank gibt es im Moment 2-3%. Allein diese Zahl sagt schon ein wenig über die Glaubwürdigkeit der Management-Berater.

Rechnen wir am Beispiel eines Shops einmal das Marketingbudget weiter aus. Nehmen wir an, dass der Shop einen durchschnittlichen Warenkorb von 100 EUR hat und eine Conversion-Rate von 2%. Beides ist schon wohlwollend gerechnet – Google hat vor kurzem in den Google Benmarks in Deutschland von durchschnittlich 1% Conversion-Rate in Deutschland gesprochen. Rechnen wir dennoch mit 2%.

Dann brauchen wir 50 Besucher für 100 EUR Umsatz oder wir haben für die Generierung von 50 Besuchern 1,50 EUR zur Verfügung. Das sind pro Besucher also 3 Cent Marketingbudget.

Hier noch einmal der Rechenweg:
  • 50 Besucher * 2% CR = 1 Bestellung
  • 1 Bestellung sorgt für 100 EUR Umsatz
  • 100 EUR * 1,5% = 1,50 EUR Werbebudget für 50 Besucher oder 100 EUR Umsatz
  • 1,50 EUR / 50 Besucher = 0,03 EUR pro Besucher

Wo bekomme ich für 3 Cent qualifizierten Traffic her, lieber Management-Berater?

Um die Antwort vorweg zu nehmen – es ist schwer möglich, erfordert viel Eigenleistung (die Sie dann bitte nie in ihrer Kalkulation aufnehmen dürfen) und eine gewisse Marktbekanntheit.

Im Prinzip gibt es fünf große Bausteine zur Vermarktung ihres Online-Shops:

  • Suchmaschinen-Marketing
  • Suchmaschinen-Optimierung
  • Produktdaten-Marketing
  • Social Media / Social Commerce
  • Klassische Werbeformen, wie Flyer-, Fernseh-, Radio- oder Zeitungswerbung

Werfen Sie einen kurzen Blick in die Preislisten der großen Produktdaten-Marketingportale, dann sehen Sie schnell, dass Preise ab 0,20 € normal sind. Bei Google Adwords z.B. sind es bei guten Keywords schnell 0,40 € und mehr. Nun können wir uns langsam vortasten und schauen, wie man mit wenig Geld gutes Marketing betreibt. Das ist allerdings Käse, um es mal deutlich zu sagen.

Warum kann man Markingbudget nicht über einen Prozentsatz des Umsatz bestimmen?

  1. Das Hauptproblem ist, dass Sie hier in der Regel nur die Vergangenheit beleuchten – Sie haben in 2010 einen Umsatz von x gemacht und wollen nun y Prozent davon 2011 als Marketingbudget zur Verfügung stellen. Ist 2010 ein schlechtes Jahr gewesen, stellen Sie bei der Planung jetzt schon alle Weichen dafür, dass 2011 nicht viel besser wird.
  2. Sie betrachten bei dieser Form der Planung weder ihren Mitbewerber, noch den Markt in Summe. Der E-Commerce-Markt 2011 wäschst mit zweistelligen Bereich. Werbekosten verschieben sich schnell, wenn z.B. die Mitbewerber z.B. bei google Adwords für das gleiche Keyword mehr bereit sind zu investieren oder bei der SEO-Kampagne auf einmal um Plätze kämpfen. Oder – wie viele aktuelle Beispiele zeigen – auf einmal in die Fernsehwerbung einsteigt. Vertrauen Sie hier auf die lustigen Management-Berater bleibt Ihnen nur eine Option – die gewinnbringenden Keywords dem Mitbewerber überlassen.
  3. Je geringer Ihr Marketingbudget ist, desto höher ist der Anteil an Personalkosten in ihrem Marketingbudget. Somit verringert sich auch der Anteil der Mediakosten innerhalb des Marketingbudgets. Das ist für viele kleine Händler mit einem Jahresumsatz von 500.000 EUR und weniger besonders gefährlich. Hier sind 1,5% des Marketingbudgets auf das Jahr gerechnet 7.500 EUR oder 625 EUR im Monat. Und genau hier ist der Fall-Strick, wenn Sie über Punkt 1 und 2 noch nicht gestolpert sind. Wir haben eben aufgezeigt, dass die 3 Cent pro Besucher schon sehr weit unter dem Marktpreis sind. Jetzt kommen allerdings noch Dienstleisterkosten, die das Budget verringern und schnell bleiben von den 3 Cent pro Besucher noch 1,5 Cent übrig – oder sogar noch weniger.

Fazit: Berechnen Sie ihr Marketingbudget nicht über den Umsatz – weder den Umsatz des letzten Jahres noch den Planumsatz des aktuellen Jahres. Beides führt unweigerlich in eine Sackgasse und die führt zum Misserfolg.

Wie plane ich nun mein Marketingbudget?

Am Besten dynamsich über die kontrolle von drei wichtigen Kennzahlen:

  • Conversion Rate pro Marketing-Kanal
  • ROI pro Marketing-Kanal
  • E-Commerce Balanced Scorecard

Mit dieser Methode erlauben Sie ihrem E-Commerce schnell und dynamisch zu wachsen und halten mit dem Return-on-Invest und der Conversion-Rate ihre Kosten und die Effektivität der Maßnahmen im Auge. So können Sie Fallweise entscheiden, ob ein ROI von 140% ausreicht oder Sie auf den Umsatz verzichten wollen – vielleicht entscheiden Sie aber auch, dass es strategisch clever ist, mit einem negativen Deckungsbeitrag und dafür mehr Kunden zu auszukommen. Unsere E-Commerce Balanced Scorecard gibt Ihnen zugleich einen Überblick über allgemeine Situation ihrer E-Commerce und lässt Sie entscheiden, wo Investitionen notwendig sind.

Wie planen Sie ihr Online-Marketing im Moment?

Die neue Widerrufsbelehrung ist da!

Aug 8, 2011
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Shopbetreiber aufgepasst: Ab dem 4.8.2011 gibt es eine neue Widerrufsbelehrung für den Online-Handel. Was sich ändert und was zu tun ist, erläutert Rechtsanwalt Dr. Volker Baldus vom Online-Rechtsservice-Anbieter janolaw.

Der Grund für die erneute Anpassung der Widerrufs- bzw. Rückgabebelehrung durch den Gesetzgeber war die bisher gültige deutsche Regelung zum Wertersatz. Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hatte diese in seinem Urteil aus dem Jahr 2009 als europarechtswidrig moniert (Az.: C-489/07). Die Regelung sah vor, dass ein Kunde allein für die bloße Möglichkeit der Nutzung während der Widerrufsfrist zahlen muss. Dieser generelle Wertersatz ging dem EuGH zu weit.

Stattdessen müssen sie künftig nur noch dann Wertersatz leisten, wenn sie die Ware in einer Art und Weise genutzt haben, die über die Prüfung der Eigenschaften und der Funktionsweise der Ware hinausgeht. So darf der Kunde z.B. eine Videokamera weiterhin ausprobieren, aber nicht mit in den Urlaub nehmen. Ob er die Kaufsache allerdings tatsächlich „übergebührlich“ genutzt hat, muss ihm der Verkäufer im Streitfall nachweisen.

Es bleibt abzuwarten, ob diese Neuregelung einer ggf. stattfindenden Überprüfung durch den EuGH standhält. Auch das Europaparlament hat schon eine Richtlinie verabschiedet, die voraussichtlich eine Neufassung der Widerrufs- bzw. der Rückgabebelehrung im Jahr 2013 nach sich ziehen wird. Shopbetreiber müssen die Rechtsentwicklung also weiter im Auge behalten und sich darauf einstellen, auch künftig neue Belehrungen erstellen zu müssen.

Zwar hat der Gesetzgeber den Shopbetreibern diesmal drei Monate Zeit gelassen, um ihre Widerrufs- bzw. Rückgabebelehrung zu überarbeiten und gegen den alten Belehrungstext in Shop und Auftragsbestätigungs-E-Mails auszutauschen. Doch Vorsicht: Nach Fristablauf besteht erhöhte Abmahngefahr für veraltete Belehrungstexte.

Daher empfiehlt Rechtsanwalt Dr. Volker Baldus vom Online-Rechtsservice-Anbieter janolaw die sofortige Neuerstellung, da aufgeschobene Aufgaben leicht in Vergessenheit geraten.

Oder Sie buchen am besten gleich den AGB Hosting-Service unseres Partners janolaw, um immer die neueste Version im Shop und in den E-Mails zu haben.

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Dieser Artikel wurde vom Gastautor Dr. Volker Baldus verfasst. Dr. Baldus arbeitet bei unserem Partner Janolaw.

6 Link Building Tipps für E-Commerce

Aug 2, 2011
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Als Betreiber eines Online Shops kennen Sie das Problem. Ihre Inhalte sind in der Regel beliebig austauschbar. Der Damenschuh von Marke X hat das gleiche Foto und nahezu die gleiche Beschreibung, wie bei Ihrem Mitbewerber. Einzigartigkeit ist an dieser Stelle also relativ.

 

Umso wichtiger für Suchmaschinen ist der gezielte Aufbau von Links. Link Building (also zu deutsch – das Generieren von Links auf Ihre Website) ist ein Baustein für den Erfolg Ihres Online Shops. Wir haben für Sie 6 Tipps zusammengestellt, wie Sie an Backlinks kommen können.

 

6 Methoden verlinkbare Inhalt zu erzeugen:

  1. Erstellen Sie eine Gutschein-Seite: Besondere Angebote oder Gutscheine werden gerne verlinkt und weitergeleitet und mit anderen Menschen geteilt.
  2. Exklusive Inhalte auf den Produktseiten: In der Regel nehmen Sie die Produktbeschreibung ihres Lieferanten und passen diese ein wenig an. Das war’s. So haben Sie allerdings den gleichen Inhalt, wie Mitbewerber A und B. Warum erzeugen Sie nicht Inhalt, den es so nirgendwo gibt. Prodirectsoccer.com z.B. hat besondere Produktfotografien. Auf anderen Portalen finden Sie individuelle Produktvideos. Dies macht Ihre Seite zu etwas Besonderem.
  3. Wettbewerbe und Geschenke: Wenn es etwas kostenlos oder es einen Preis zu gewinnen gibt, informieren sich die Menschen oft gerne hierüber. Besonders gut lassen sich hier Facebook und Twitter einsetzen.
  4. Verlinkbare Produktvergleiche: Welche Kamera ist nun besser, die von Hersteller A oder B? Diese oder ähnliche Fragen stellen sich viele ihrer Kunden. Was grundsätzlich hilft: eine Funktion, um Produkte zu vergleichen. Stattet man diese Produktvergleiche mit einer besonderen URL aus, so sorgt dies zusätzlich für Backlinks.
  5. Einkaufstipps für bestimmte Anlässe: Alle Jahre wieder fragen sich tausende von Menschen, was sie ihren liebsten schenken sollen. Ein Einkaufsberater für Weihnachten, für den Geburtstag, den Jungesellenabschied oder für ähnliche Themen kann ihre Produkte im spannenden Licht darstehen lassen. Auf einer Landingpage werden diese Themen ansprechend dargestellt und gut aufgemachte werden diese sicher auch verlinkt. Und das Schöne – einmal ein passendes Layout gefunden, können Sie die Seiten Jahr für Jahr recyceln – Top 10 Weihnachtsgeschenke 2009 – Top 10 Weihnachtsgeschenke 2010 – spannende Geburtstagsgeschenke für Männer ab 30 – etc.
  6. Produktvorstellungen und -vorverkauf: Sie als Händler wissen ganz genau, wann welches neue Produkt auf den Markt kommt. Reden Sie darüber und kreieren Sie entsprechende Inhalte! Die Verbraucher interessieren sich für neue Kollektionen und Funktionen. Sorgen Sie also im Optimalfall dafür, dass Ihre Interessenten und Kunden die Produkte bereits vor der Auslieferung bei Ihnen virtuell ansehen und vorbestellen können.

 

Welche Maßnahmen setzen Sie ein, um in den Suchmaschinn weiter nach vorne zu kommen?

Warum scheitern Social Media Kampagnen, wie die von Pril?

Mai 30, 2011
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Am 19. und 20. Mai berichteten die Medien (exemplarisch Spiegel und Focus) über den “Aufstand gegen Pril-Wettbewerb” oder mit Worten des Spiegel Autors Jörg Breihut endete der Pril-Wettbewerb im “PR-Debakel”. In beiden oben stehenden Artikeln kann sehr gut der Verlauf der Kampagne nachgelesen werden. Aus Perspektive einer Social-Media-Agentur interessiert aber natürlich, warum aus einem gut gemeinten Wettbewerb ein PR-Debakel wurde.
 

Der Wettbewerb und die sozialen Netzwerke

Dazu muss man einen Schritt zurück gehen. Was hat Henkel gemacht? Henkel hat einen Wettbewerb zur Gestaltung neuer Verpackungen ausgeschrieben. Das hier verwendete Konzept heißt Crowdsourcing. Hierzu später mehr. Um die Bekanntheit des Wettbewerbs zu erhöhen, wurden die eingereichten Ergebnisse jedoch nicht von einer Jury bewertet, sondern die Usern bekamen die Möglichkeit mit den Share- & Like-Funktionen der sozialen Netzwerke die Ergebnisse zu bewerten. Das ist grundsätzlich eine gute Idee. Jeder aktive Facebook-User hat mindestens 100 Freunde, tendenziell mehr. Klicke ich nun auf den Like-Button einer Website, erscheint dies als “Neuigkeit” bei all meinen Facebook-Freunden. Hieraus wurde ein Ranking der eingereichten Ergebnisse entwickelt.
 

Crowdsourcing mit Hilfe von Social Media Angeboten

Das Konzept des Crowdsourcings ist eine Form des Outsourcings. Beim Outsourcing lagert man jedoch eine speziell definerte Arbeit an einen vorher definierten Dienstleister aus. Klassisches Outsourcing wäre es z.B. wenn ein Einzelhändler uns, die nfx:MEDIA als E-Commerce-Agentur für die Erstellung einer Website beauftragt. Anhand dieses Beispiels sieht man, dass man in diesem Fall anhand der Referenzen und des Angebots sehr genau sehen kann, welches Ergebnis zu erwarten ist. Bei Crowdsourcing wird auch eine klar definierte Aufgabe – im Fall des Pril-Beispiels das Design der Pril-Flasche – ausgeschrieben und hierfür ein bestimmter Preis ausgeschrieben. Der Vorteil von Crowdsourcing ist, dass in der Regel die Masse viel kreativere Ergebnisse abliefert als es eine einzelne Agentur oder ein einzelner Dienstleister kann. Ein weiterer Vorteil – gerade für Marken – ist es, dass sich die Teilnehmer sehr intensiv mit der Marke auseinander setzen müssen.
 

Wie wird entschieden, wer gewinnt?

Beim Crowdsourcing gibt es im Prinzip drei Möglichkeiten einen Gewinner zu küren.

  1. Die Internet-Community stimmt über die Designs ab. Dies kann über eine einfache Vote-Funktion auf der Website geschehen oder durch die Integration eines Bewertungsmodells, das auf den Comment-, Share- und Like-Funktionen der sozialen Netzwerke beruht. Den Vorteil hier habe ich oben schon beschrieben. Wenn ich selbst ein Ergbnis via Facebook kommentiere oder via Share-Funktion mit meinen Freunden teile, so stimme ich nicht nur für das Ergebnis ab, sondern weise auch gleichzeitig meine Freunde auf diese Aktion hin.
  2. Eine Jury schaut sich alle Ergebnisse an und kürt den Gewinner.
  3. Eine Hybrid-Lösung aus Option 1 und 2. Hier wird in der Regel der User zur Vorauswahl animiert und die Jury entscheidet am Ende über die Sieger.

Hier liegt jedoch auch der erste Fallstrick – Option 1 sorgt für die größtmögliche virale Wirkung der Kampagne. Mehr als 50.000 Designs wurden eingereicht und man kann sich leicht vorstellen, wie viele Personen via Share gestimmt haben. Platz 1 hatte über 35.000 Stimmen (also Shares) und selbst Rang 1.000 noch über 50 Stimmen. Aus Perspektive eines Werbers ist es somit Traumhaft, welche kostenlose Reichweite ein solcher Wettbewerb erzeugen kann.
 

Das Problem mit Abstimmungen in sozialen Netzwerken

Die Ergebnisse waren jedoch teilweise nicht so, wie Henkel es sich gewünscht hätte. Laut Bericht des Spiegels gab es einige Bereinigungen in der Wertungsliste und auch der Vergleich der Gewinner und der beliebtesten Designs der User zeigt, dass nicht die Arbeit mit den meisten Stimmen gewonnen hat. Und genau hier liegt das Problem der Wettbewerbe – man muss aber klar sagen, aller Wettbewerbe, nicht nur des Wettbewerbs von Pril. Auf der einen Seite ist es das Interesse einer jeden Werbekampagne – und diese Wettbewerbe sind nichts anderes – unter Budgetoptimierung zum einen die größtmögliche Reichweite zu erzielen und auf der anderen Seite die gewollten Markenwerte zu transportieren. Und hierin liegt der Kurzschluss im Crowdsourcing, wenn man es mit einem öffentlichen Wettbewerb verknüpft. Die Unternehmen geben zu einem gewissen Grad die Kontrolle ab. Im Buch Enterprise 2.0: Die Kunst, loszulassen beschreiben Buhse umd Stamer die Herausforderungen der neuen Kommunikationswelt. Rein rechnerisch ist der Pril-Wettbewerb ein voller Erfolg – die Kosten sollten sehr überschaubar sein. Eine recht einfache Microsite, 2 Urlaubsreisen, 8 iPads und 100 Pullover. Dafür gibt es fertige Etiketten für die Pril-Flasche und eine hohe mediale Reichweite. Es bleibt jedoch zu vermuten, dass der entstandene Image-Schaden diesen Kostenvorteil nicht aufwiegt.
 

Broadcasting ist nicht Web 2.0

Jeder möchte Social Media, Facebook, Crowdsourcing und so weiter machen. Und es ist auch richtig und konsequent. Denn die Statistiken belegen, dass die Mediennutzung genau in diesen Bereichen steigt und in den klassischen Werbeformaten mehr und mehr abnimmt. Es gibt nur ein großes ABER! Kommunikation bedeutet heute noch immer Broadcasting. Wir, die Werber und Unternehmen, wollen eine Werbebotschaft festlegen, einen Kommunikationsplan durchpeitschen und den mit möglichst hohem Werbedruck an die Empfänger senden. Das ist jedoch nicht Web 2.0, Social Media oder welches Buzzword Sie auch immer verwenden wollen. Die Spielregeln der Kommunikation haben sich geändert. Ihre und unsere Kunden wollen teilhaben am Produktionsprozess – das zeigt auch die Resonanz des Pril-Wettbewerbs. Aber wir müssen lernen, dass wir mit dem Menschen reden müssen, von denen wir wollen, dass Sie mit oder im Falle von Crowdsourcing nahezu kostenlos für uns arbeiten. Und wir müssen Ihnen das einzige Gut schenken, dass sie wollen – ehrliche Aufmerksamkeit!

Wie verbinde ich On- und Offline-Business mit Facebook, Foursquare und Google?

Mai 23, 2011
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Viele Unternehmen trennen in ihrer Kommunikation zwischen Online und Offline. Wir erleben immer wieder, dass unsere Kunden Online und klassisches Business als zwei getrennte Bereiche – fast schon getrennte Marken – wahrnehmen. In der Regel kostet diese mangelnde Verbindung bares Geld. 2011 kommt nun ein neuer Kommunikationsbereich hinzu – das Thema Mobil, welches großen Einfluss auf die Verbindung zwischen On- und Offline haben wird.

Die jüngsten Studien beweisen: das Handy ist stets dabei (74% der 14- bis 29jährigen Nutzer gehen nie ohne Handy aus dem Haus) und das Surfen mit dem Handy hat sich von 2010 zu 2011 fast verdoppelt (Zahl der Handy-Surfer in einem Jahr verdoppelt). Damit sind die Zeiten vorbei, in denen das Internet an das heimische Wohnzimmer oder den Arbeitsplatz gebunden war.
 

Location Based Services als verbindendes Element

Am Beispiel eines Einzelhändlers wollen wir verdeutlichen, welche zentrale Bedeutung neue Kommunikationsinstrumente, wie Location Based Services (Facebook Places, Google Places oder Foursquare) haben können. Diese drei Anwendungen erlauben es den Besuchern in ihrem Ladengeschäft physisch einzuchecken – oder besser erklärt, den eigenen Standort und die eigene Aktivität dort mit Freunden zu teilen.
 
Bleiben wir beim Beispiel Einzelhandel. Erinnern Sie sich daran, dass Ihnen einmal ein Freund oder ein Bekannter von einem Sonderangebot erzählt hat? Ja? Und an welche Werbeanzeige mit Sonderangeboten erinnern Sie sich? Genau hier liegt die Chance. Mit den oben genannten Werkzeugen können Sie Ihren Kunden oder Besuchern die Möglichkeit geben, Empfehlungen von Produkten, Dienstleistungen oder Angeboten oder sonstige Erfahrungen zu teilen. Und natürlich können Sie auch Ihre Mitarbeiter motivieren, sich regelmäßig einzuchecken.
 

Aktivierung von Kunden und Mitarbeitern

Mit einer Website auf der einen Seite, Ihrem physikalischen Geschäft auf der anderen Seite und mit Diensten wie Facebook & Google Places sowie Foursquare sind die Grundvoraussetzungen für eine Online- und Offline-Strategie geschaffen. Nun kommt jedoch das Wichtigste – Sie müssen die drei Komponenten miteinander verbinden. Hierzu empfiehlt sich eine durchdachte und ganzheitliche Kommunikationsstrategie auf der einen Seite sowie geschultes Personal auf der anderen Seite.

Ein Verbindungselement zwischen physikalischem Geschäft und den sogenannten Location Based Services sind Grafiken, wie diese hier links, die den Besucher & Mitarbeiter beim Besuch Ihres Unternehmens darauf hinweisen, dass diese Kommunikationsinstrumente bei Ihnen zur Verfügung stehen. Dies kann man natürlich auch mit Twitter, Websites und sonstigen Instrumenten machen. Mit Hilfe der Facebook- und Foursquare-Deals können Sie zusätzliche Anreize schaffen, dass Ihre Besucher sich einchecken. Dies ist nur eines von vielen Beispielen, wie Sie eine Verbindung zwischen On- und Offline schaffen können. Innerhalb einer ganzheitlichen Kommunikationsstrategie entwickeln wir mit unseren Kunden individuelle Möglichkeiten, diese Verbindungen weiter auszubauen.

 

Welche Erfahrungen haben Sie hinsichtlich der Verbindung von On- und Offline? Was sind Ihre Best Practices? Wir freuen uns immer über einen Dialog zu diesen Themen.

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