Amazon Bestellimport via API ab Version 3.2.5

Die Installation (nur für Shopware Versionen <SW5.5.x)

Nachdem Sie das Plugin gekauft und installiert haben, wenden Sie sich bitte an uns und nennen Sie uns Ihre Amazon VerkäuferID, sowie die Domain des Shops (ersichtlich unter: Einstellungen – Grundeinstellungen – Shops – Auswahl des relevanten Shops – Host), damit wir Ihnen die korrekten Lizenzen aushändigen können. Danach können sie mit der Konfiguration beginnen. Dies ist nur relevant, wenn Sie eine ältere Version als die Plugin-Version 4.0.1 oder Shopware-Version 5.5.1 verwenden.

Nach Erledigung aller Einrichtungsarbeiten macht sich das Tool im Dialog „Bestellungen“ durch den Button „Amazon Bestellungen importieren“ in ihrem Shopware-Backend bemerkbar. Außerdem finden Sie das Plugin samt aller Einstellmöglichkeiten im Plugin Manager.

Der Plugin-Manager

Datum des ersten Imports von Bestellungen: Hier geben Sie das Startdatum an, ab dem Bestellungen importiert werden sollen. Wird hier kein Datum angegeben, werden alle Bestellungen ab Installation des Plugins importiert. Das Format muss JJJJ-MM-TT HH:MiMi:SS (JJJJ = Jahr; MM = Monat; TT = Tag; HH = Stunde; MiMi = Minute; SS = Sekunde) sein.

Amazon Bestellung Item Code: In diesem Feld wird der Itemcode von Amazon hinterlegt, der für das Matching unseres Bestellimports und Versandstatusabgleich gebraucht wird (daher muss der Wert in beiden Plugins identisch sein).

Bestellabruf in Tagen (Tagsüber): Hier geben Sie das Alter der Bestellungen in Tagen an, die beim Bestellabruf tagsüber berücksichtigt werden. Beachten Sie, dass nur vollständige Bestellungen importiert werden. Noch offene Bestellungen werden bis zu Ihrer Vervollständigung übersprungen. Deshalb kann es sinnvoll sein, hier mehrere Tage einzustellen. Wird der Wert auf „0“ gesetzt, werden nur tagesaktuelle Bestellungen importiert.

Bestellabruf in Tagen (Nacht): Diese Einstellung ist identisch mit jener für tagsüber. Sie haben lediglich die Möglichkeit, für tagsüber eine andere Einstellung zu wählen, als für nachts. Wenn Sie geringere Werte angeben, wird der Import kleiner und damit sinkt die Systemlast für den Import. Aus Performance-Gründen kann es daher sinnvoll sein, für tagsüber einen geringeren Wert anzugeben als für nachts.

Definition Tagsüber – von/bis: Definieren Sie hier die Zeitspanne, die für die Bestellabruf-Einstellung als tagsüber angenommen wird.

E-Mail Vorlagen: Mit dieser Option können Sie entscheiden, ob eine E-Mail an Ihren Kunden versendet werden soll, wenn die Bestellung importiert wird. Bei “keiner” wird keine Mail gesendet, bei “sORDER” verwenden wir das gleiche Email-Template wie bei Bestellungen von Shopkunden. Weitere E-Mail Vorlagen können definiert werden. Die Email wird an die Adresse, die im Backend Panel Feld “Bounce E-Mail Adresse” eingetragen ist gesendet, ob bei leerem Feld an die Kunden-E-Mail-Adresse.

Generierung des _GET_ORDERS_DATA Reports: Dieses Feld dient dem Import von Rechnungsadressen. Es hängt mit dem Feld “Rechnungsadressen importieren” zusammen – wenn das genannte Feld markiert ist, importieren wir anhand der Amazon Reports die Rechnungsadressen. Sie legen hier das Intervall fest, in dem die Reports von Amazon generiert werden.

Anrede: Da Amazon keine Anrede an uns übergibt, haben wir dieses Feld hinzugefügt, damit Sie eine Anrede in Shopware konfigurieren und hier einsetzen können.

Cron Token: Der Cronjob kann alternativ zum Shopware Cronjob über einen Frontend Controller ausgeführt werden. Dieser Token dient als Passwort für die Ausführung, damit die Ausführung des Crons nur von Passwort-Inhabern durchgeführt werden kann.

E-Mail-Adresse für Probleme: Hier geben Sie bitte die Mailadresse an, die Sie für den Kundensupport verwenden.

Debug Mode: Es ist ratsam den Debug Mode immer aktiviert zu lassen, da dieser bei einer Fehleranalyse helfen kann.

Die nachfolgenden Felder sind nur Plugin-Version, die älter als 4.0.1 relevant.

Account Lizenzschlüssel / Marktplatz Lizenzschlüssel: Beide Werte stellen wir Ihnen zur Verfügung sobald wir Hostdomain und die Amazon VerkäuferID vorliegen haben. Die Hostdomain finden Sie im Backend unter Einstellungen / Grundeinstellungen / Shopeinstellungen / Shops / Klick auf das Stifticon des Shops, der mit Amazon verknüpft werden soll / Host:. Die Amazon VerkäuferID ist Teil Ihrer Amazon API Keys.

nfx Lizenzschlüssel: Dieses Feld ist für Sie nur relevant, wenn Sie das Plugin direkt über nfx:MEDIA beziehen. Wenn Sie das Plugin über den Shopware Community Store erhalten, bleibt dieses Feld leer, da Sie Lizenz in den Shopware Lizenz-Manager eintragen müssen.

Das Backend Panel

Das Backend Panel finden Sie unter Kunden – Amazon Bestellimport API. Per Voreinstellung ist hier ein Shop Default angegeben, den Sie beliebig umbenennen können.

Name: Hier können Sie den Namen Ihres Shops hinterlegen, der per Voreinstellung Default heißt.

Händlernummer (Verkäufer-ID): / Geheimer Schlüssel (Secret Key): / AWS Zugangsschlüssel (AWS Access Key ID): Hier müssen Sie Ihre Amazon API Keys eintragen, sofern Sie Ihre API Keys noch nicht vorliegen haben, verwenden Sie bitte ein Plugin-Version 4.0.4, da Amazon die Authentifizierung geändert hat . Wenn Sie eine Plugin-Version 4.0.4 oder neuer verwenden, funktioniert Ihre Anbindung nicht mehr über die API Keys, sondern über die neue Amazon Authentifizierung von via Token. Bitte schreiben Sie uns eine Mail an Mail an Support@nfxmedia.de, damit wir Ihnen unsere IDs zukommen lassen können. Sie müssen die nfx:MEDIA-Entwickler ID bei Amazon eintragen und erhalten daraufhin einen Token den Sie ins Backend Panel in Shopware übernehmen. Darüber hinaus müssen Sie die zugesendete AWS Zugangsschlüssel-ID und den geheimen Schlüssel aus unserer E-Mail in Shopware eintragen. (Wenn Sie Ihre API Keys haben, muss das Feld “Token” unbefüllt bleiben). Eine ausführlichere Anleitung finden Sie in unserem Blog-Artikel.

Verwenden Bounce-E-Mail-Adresse: Diese Checkbox können Sie mit einer Ja/Nein-Option gleichsetzen. Wenn Sie die Box markieren werden alle Emails an die Adresse, die Sie in das nachfolgende Feld “Bounce E-Mail-Adresse” eingetragen haben, gesendet und die Kundeninformationen von Amazon werden ebenfalls mit dieser Email geführt (kein Import einer Amazon E-Mail-Adresse). Wenn die Box nicht markiert ist, werden die Kunden mit Ihrer Amazon E-Mail-Adresse importiert. In diesem Fall erhalten die Kunden die Rechnungen, aber die Bestellbestätigung wird an die E-Mail aus dem Feld “Bounce E-Mail-Adresse” gesendet.

Bounce E-Mail-Adresse: Hier tragen Sie die E-Mail ein, die als Dummy verwendet werden soll.

Shop: In diesem Dropdown-Menü legen Sie fest, in welchen Shop die Bestellungen importiert werden.

Kundengruppe: Hier legen Sie fest, zu welcher Kundengruppe die Bestellungen zugeordnet werden sollen.

Bestellstatus für Standard-Bestellungen: Hier geben Sie den Status an, den eine Bestellung beim Import erhalten soll.

Zahlstatus für bezahlte Bestellungen: Den Wert, den Sie hier einstellen, wird beim Import für Bestellungen übernommen, die bei Amazon als „bezahlt“ markiert sind.

Bestellstatus für unbestätigte Bestellungen: Den Wert, den Sie hier einstellen, wird beim Import für Bestellungen übernommen, die bei Amazon als „unbestätigt“ markiert sind. Wenn Sie dieses Feld freilassen, werden nur bezahlte Bestellungen importiert.

Bestellstatus für stornierte Bestellungen: Den Wert, den Sie hier einstellen, wird beim Import für unbestätigte Bestellungen übernommen, die storniert wurden.

Rechnungsadressen importieren: Hier geben Sie an, ob Sie die Rechnungsadresse mit Importieren wollen. Dieses Feld wird bereits in Zusammenhang mit dem _GET_ORDERS_DATA Reports-Feld beschrieben.

Bestellstatus der importierten Bestellungen bevor diese Rechnungsadresse haben: Hier geben Sie den Status an, den Bestellungen haben sollen, wenn Sie noch keine Rechnungsadresse haben.

Versandart: Hier stellen Sie ein, welche Versandart für importierte Amazonbestellungen gesetzt werden soll.

Auswertung via Partner: Wenn Sie Ihre Amazon-Bestellungen über Partner abwickeln, können Sie hier die Partner-ID eintragen. Diese wird dann in das entsprechende Feld der Shopware-Bestellung übernommen.

Auswertung via Referrer: Dieses Feld funktioniert analog zu dem „Auswertung via Partner“- Feld für Referrer.

Import von FBA-Bestellungen: Diese Option ermöglicht Ihnen, FBA (Fullfilment By Amazon)-Bestellungen vom Import auszuschließen, wenn gewünscht.

Bestellstatus für FBA-Bestellungen: Wählen Sie den Status mit dem FBA Bestellungen importiert werden sollen.

FBA Versand Methode: Die hier konfigurierte Versandmethode wird für FBA-Bestellungen übernommen.

FBA Bestand in Shopware: Hier können Sie angeben, in welches Feld der FBA-Bestand bei FBA-Bestellungen geschrieben wird. Wenn Sie hier „instock“ angeben, wird der Shopware-Bestand aktualisiert. Alternativ können Sie hier auch eines der Freitextfelder angeben.

FulFillmentCenterID Kommentar: Hier können sie wählen, ob Sie im “Kommentar”-Feld ein Kürzel für das Warehouse haben wollen, das die Bestellung versendet. Dies kann oftmals aus steuerrechtlichen Gründen relevant sein.

Import des Tracking Codes: Hier legen Sie fest, ob Sie den Tracking Code für FBA Bestellungen importieren wollen.

Kundengruppe Prime: Amazon Prime Bestellungen, die Sie versenden können zur schnellen Verarbeitung in eine eigene Kundengruppe importiert werden.

Versandart Prime: Amazon Prime Bestellungen, die Sie versenden können zur schnellen Verarbeitung mit einer eigenen Versandart importiert werden.

Daten für … : In diesen Feldern können Sie eintragen, welche Daten der Amazon-Bestellung in die entsprechenden Shopware-Felder übernommen werden sollen.

PLZ als Pflichtfeld: Markieren Sie die Box, werden Bestellungen ohne Postleitzahl (oder dem länderspezifischen Äquivalent) nicht importiert, da dies meist auf eine fehlerhafte Adresseingabe hindeutet. Es gibt jedoch auch einige (wenige) Länder, die kein solches Postcode-System haben. Sollten Sie gelegentlich Bestellungen aus solchen Ländern erhalten, setzen Sie diese Einstellung auf „Nein“.

Produkte zuordnen anhand von (1-3): Definieren Sie anhand von welchem Indikator die Amazon Produkte den Shopware Produkten zugeordnet werden (mehrere Amazon Artikel können theoretisch einem Shopware Artikel zugeordnet werden)

Unter Verwendung von Trennzeichen (1-3): Hier definieren Sie das Trennzeichen, wenn Sie mehrere Produkte zuordnen

Matchings Produkte via: Hier legen Sie fest, wie die Posten der Amazonbestellungen Ihren Shopware-Artikeln zugeordnet werden. Hier können Sie die Artikelnummer, die Herstellernummer oder eines der Freitextfelder angeben. Das Matching findet jeweils über die SKU von Amazon statt. Beispiel: wenn die verwendete SKU in Amazon der Artikelnummer in Shopware entspricht, tragen Sie hier bitte Artikelnummer ein. Freitextfelder können entsprechend in der Tabelle für die Artikel-Attribute angelegt werden.

Matchings Kunden via: Geben Sie an, ob Sie ihre Kunden anhand von Wohn- oder Email-Adressen zuordnen wollen.

Entferne „-“ (Bindestriche) aus der Artikelnummer: Sollten Sie in Ihrem Shop Artikelnummern ohne Bindestriche verwenden, können Sie mit dieser Option die Artikelnummern aus den Amazonbestellungen (typischerweise mit Bindestrichen) Ihren Artikelnummern angleichen.

Nummernkreise: Mit Nummernkreise ist die Vergabelogik der Bestellnummern gemeint. Hier können Sie wählen zwischen der Amazon-Bestellnummer, dem Amazon-Bestellnummern-Nummerkreis und dem Shopware-Bestellnummern-Nummerkreis. Wenn Sie sich bei der Auswahl für den Shopware- oder Amazonnummernkreis entscheiden, wird die Amazon Bestellnummer automatisch in das Feld “Transaktion” geschrieben.

Amazon Artikelname: Wenn Sie „Ja“ wählen, wird in den Amazon-Bestellungen der bei Amazon hinterlegte Artikelname angezeigt statt des in Shopware angelegten Artikelnamens.

Bestellungen importieren: Hier können Sie definieren, welche Bestellungen Sie unter Berücksichtigung der Verfügbarkeit importieren wollen.

„Amazon Bestellung“ Kommentar: Diese Option fügt jeder von Amazon importierten Bestellung den Kommentar „Amazon Bestellung“ hinzu.

Business Bestellung Kommentar: Hier können Sie markieren, dass Amazon Business Bestellung im Kommentarfeld als solche für Sie angezeigt werden.

Währung bei Bestellimport belassen: Wenn Sie “Ja” wählen, werden bspw. Bestellungen aus der Schweiz mit Schweizer Franken statt Euro importiert. Bei “Nein” werden die Schweizer Franken in Euro umgerechnet.

Schwellengrenzen MwSt.: Hier geben Sie an, ob Sie die Mehrwersteuersätze von Schwellengrenzenländern importieren wollen. Ob ein Land ein Schwellengrenzenland ist, zieht die Schnittstelle aus den jeweiligen Shopware-Einstellungen. (für eine bessere Übersicht bieten wir zudem ein kostenfreies Plugin im Community Store an, das die jeweiligen Schwellengrenzen komfortabel abbildet: http://store.shopware.com/nfx3267501328817/schwellengrenzen.html?number=Nfx3267501328817)

Aktiv: Hier aktivieren Sie das Plugin.

Marktplatzauswahl: Abschließend müssen Sie die gewünschten verfügbaren Marktplätze markieren und mit den Pfeiltasten zu den ausgewählten Marktplätzen hinzufügen. Die Marktplätze sind nur auswählbar, wenn Sie zuvor im Plugin Manager, die von uns zugesendeten Lizenzen eingetragen haben (bei Versionen älter als 4.0.1).

Im Anschluss speichern Sie bitte Ihre Eingaben. Denken Sie dran den Cache zu leeren und das Backend zu refreshen, damit der Importbutton im Bestellungen-Panel sichtbar wird. Abschließend prüfen Sie bitte noch den Cronjob, er muss aktiv sein und die nächste Ausführung muss in der Zukunft liegen (sollte der Cronjob nicht laufen und die “nächste Ausführung” in der Vergangenheit liegen, ist das ein sicheres Indiz, dass der Shopware Cronjob nicht läuft, dieser muss dann von Ihrem Hoster eingestellt werden).

Zusätzlich können Sie Ausnahmen bzgl. der Versandart und verschiedenen Ländern definieren.

Gerne unterstützen wir Sie bei der Einrichtung im Rahmen unseres Einrichtungssupports. Kontaktieren Sie hierzu support@nfxmedia.de.

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