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Die Zeit vor und um Weihnachten gehört sowohl im stationären (Einzel-)Handel wie auch im Online-Handel zu der umsatzstärksten Zeit im ganzen Jahr. Der Einzelhandel macht in dieser Zeit etwa ein Viertel seines Jahresumsatzes; nicht wenige Online-Händler machen in dieser Zeit ihren Hauptumsatz. Daher wird es höchste Zeit, das E-Mail-Marketing zu Weihnachten und für das Geschäft zum Jahresende vorzubereiten.

1. Auswertung der Kampagnen des Vorjahres

An erster Stelle steht zunächst die Auswertung der Kampagnen des Vorjahres auf dem Plan. Mit diversen Statistiktools des Newsletter-Anbieters kann man analysieren, bei welchem Newsletter/Thema die Klicks besonders hoch waren, zu welcher Uhrzeit sich der Versand des Newsletters anbietet, welche Produkte am häufigsten geklickt wurden etc. Dadurch erfährt man mehr über seine Newsletter-Abonnenten und kann u.a. sowohl den optimalen Versandzeitpunkt ermitteln, als auch die am besten angekommenen Produkte prominent platzieren.

2. Neue Kontakte generieren

Die Generierung neuer Kontakte ist nicht unbedingt einfach. Doch gerade in der Vorweihnachtszeit lassen sich vor dem Hintergrund des erhöhten Traffics neue Empfänger für das E-Mail-Marketing zu Weihnachten gewinnen. Die Anmeldung zum Newsletter könnte beispielsweise durch einen versprochenen Mehrwert gesteigert werden, in dem beispielsweise bei einer Anmeldung für den Newsletter weitere Geschenke-Tipps per Mail versprochen werden. Vor diesem Hintergrund sollten Anmeldeformulare auch gut sichtbar auf stark frequentierten und relevanten Seiten der Internet-Präsenz platziert werden, denn hier schauen die meisten Besucher vorbei.

3. Mehrwert

Gerade in der Vorweihnachtszeit und während der Suche nach passenden Geschenken sind viele Internetnutzer besonders empfängliche für Geschenke-Tipps, Gutscheine und Sonderangebote. Besonders beliebt sind Gimmicks wie Adventskalender mit täglichen Sonderangeboten, die auf der Homepage eingebunden und im Newsletter beworben werden können. Darüber hinaus lohnt es sich auch, auf besondere Services wie Expresslieferung oder umfassende Umtauschmöglichkeiten hinzuweisen.

4. Timing

Das Timing ist alles. Gerade in der Vorweihnachtszeit sollte man beispielsweise Urlaubszeiten kurz vor Weihnachten und kundenabhängige Verhaltensweisen berücksichtigen. Die ersten Kunden haben bereits ihre Weihnachtsgeschenke zusammen, andere kaufen erst auf den letzten Drücker. Das E-Mail-Marketing zu Weihnachten sollte daher auf die verschiedenen Zielgruppen ausgerichtet sein und der Versand der Newsletter entsprechend terminiert werden. Die ersten Kampagnen können schon starten, weitere sollten über den November und Dezember bis kurz vor Weihnachten erfolgen, um wirklich jede Zielgruppe zu erreichen.

5. Stichtage berücksichtigen

Für den Handel im Dezember gibt es einige wichtige Stichtage, die unbedingt berücksichtigt werden sollten. Nikolaus, Advent und natürlich der heilige Abend selbst sollten im Rahmen von E-Mail-Marketing zu Weihnachten eine Rolle spielen. Und vergessen werden darf selbstverständlich auch nicht das Jahresende – Silvester!

Die Angebote sollten auf diese Stichtage eingehen und der Versand der Newsletter entsprechend rechtzeitig erfolgen. Kurz vor Weihnachten sollte man sich dann noch einmal bei den Kunden ins Gedächtnis rufen und beispielsweise auf Last-Minute-Angebote und großzügige Umtauschmöglichkeiten aufmerksam machen.

6. Betreffzeile, das A und O

Die Betreffzeile ist der wohl wichtigste Bestandteil des E-Mail-Marketings. Sie entscheidet in Sekunden darüber, ob der Abonnent die Mail öffnet oder nicht. Am besten man teilt seine Kundenlisten auf, um eine gezielte Ansprache der Empfänger zu ermöglichen. Durch die Aufteilung der Kundenliste in verschiedene Empfängergruppen, können unterschiedliche Betreffzeilen auf deren Wirkung getestet werden. So findet man am besten heraus, was funktioniert und was nicht. Personalisierungen, Emotionen und Humor sind ebenfalls ein wichtiges Element im Rahmen der gezielten Ansprache.

Um nicht ungewollt im Spamfilter hängen zu bleiben, sollte nicht nur beim E-Mail-Marketing zu Weihnachten auf die ausschließliche Verwendungen von Großbuchstaben, auf mehrfache Ausrufezeichen und auf spamverdächtige Begriffe („eilt“, „Gewinnchance“, „Angebot“ etc.) im Betreff verzichtet werden.

7. Relevanz durch Segmentierung

Zur zielgruppengerechten Ansprache sollte die bestehende Kunden- bzw. Abonnentenliste nach verschiedenen Kriterien geteilt werden (z.B. Alter, Geschlecht, spezielle Interessen etc.). So schafft man Relevanz. Die Angebote sollten daher auf die Segmentgruppe und nach ihren speziellen Interessen maßgeschneidert werden, um die Kunden adäquat ansprechen zu können.

8. Weihnachtliches Design

Das Design muss ganz klar dem Anlass entsprechen. Viele Schaufenster, Straßen und Plätze sind festlich geschmückt. Daher sollte auch das Newsletter-Design diese Stimmung aufnehmen. Solche einfachen Eingriffe können schon sehr viel bewirken. Die meisten Newsletter-Dienstleister halten entsprechende Templates für verschiedene Anlässe zur Verfügung.

9. Dialogorientiertes Marketing

Die sozialen Netzwerke sollten im Rahmen des E-Mail-Marketings zu Weihnachten nicht vergessen werden. Adventskalender mit Sonderangeboten können hier zusätzlich Aufmerksamkeit erregen. Wichtigste Regel aber ist, dass die Kunden immer die Möglichkeit haben, das Unternehmen oder Angebote zu empfehlen. Andernfalls könnte der Effekt auch nach hinten losgehen.

10. Den Januar nicht vergessen

Nicht nur in der Vorweihnachtszeit, sondern auch in der Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr wird viel Umsatz gemacht. Geldgeschenke und Gutscheine werden in dieser Zeit in Waren umgetauscht. Außerdem spekulieren viele Kunden auf Rabatte im neuen Jahr. Darüber hinaus ist das auch die Zeit, in denen Geschenke umgetauscht und Ersatz beschafft wird.

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